Datenschutz Weiterbildungen

Ein funktionierender Datenschutz ist für professionell arbeitende Unternehmen eminent wichtig und setzt stets aktuelle Kenntnisse voraus.

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Ein funktionierender Datenschutz ist für professionell arbeitende Unternehmen eminent wichtig. Gerade wenn es sich um eine Firma mit mehr als neun Mitarbeitern handelt und dort zudem mit personenbezogenen Daten im Automationsmodus gearbeitet wird, ist es laut der hiesigen Gesetzgebung Pflicht, dass das jeweilige Unternehmen einen Datenschutz-Beauftragten stellt. Dieser hat dabei eine Fülle von Aufgaben zu erledigen und muss sich zudem stets seiner Pflichten und Rechte bewusst sein. Optimal auf diese Anforderungen vorbereiten kann sich ein werdender oder bereits bestellter Datenschutz-Beauftragter mit einer Weiterbildungsmaßnahme; hier bietet sich vor allem die Teilnahme an einem Datenschutz-Zertifikatskurs an.

Ein funktionierender Datenschutz setzt stets aktuelle Kenntnisse voraus

Ein derartiger Kurs ist auch für Unternehmen interessant, die personenbezogene Daten in nicht-automatisierten Verfahren erheben, verarbeiten oder auch einfach nur nutzen. Während in einem solchen Fall allerdings mindestens 20 Personen in der betroffenen Firma beschäftigt sein müssen, ist die Mitarbeiterzahl in anderen Fällen zweitrangig. So muss auch ein Datenschutzbeauftragter (DSB) bestellt werden, wenn in einer Firma automatisierte Verarbeitungen vorgenommen werden, die zwingend einer so bezeichneten Vorabkontrolle unterliegen. Sie alle sind dabei an die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (gem. §4g BDSG) gebunden. Innerhalb eines Zertifikatskurses können die anzuwendenden und zu beachtenden Richtlinien verinnerlicht werden.

Vielfältige gesetzliche Bestimmungen müssen eingehalten werden

Um seine Aufgaben professionell wahrzunehmen, muss jeder DSB nämlich über die aktuell gültigen Datenschutzbestimmungen informiert sein. Nur so kann er die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kontrollieren und bei etwaigen Fehlverhalten korrigierend eingreifen. Innerhalb eines entsprechenden Weiterbildungsangebots werden die Teilnehmer zudem über die wichtigsten Aufgaben eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten aufgeklärt. Dabei werden Instrumente bzw. Maßnahmen vorgestellt, mittels derer die Herstellung des Datenschutzniveaus gewährleistet werden kann. Angefangen bei der Bestandsaufnahme zum betrieblichen Datenschutz inklusive Prüfungsmethoden zur Zulässigkeit etwaiger Datenverarbeitungsverfahren bis hin zur Sicherstellung der technischen und organisatorischen Gegebenheiten sollten dabei eine übergeordnete Rolle spielen.

Kompetenz erwerben, um Datenschutzniveau nachhaltig zu verbessern

Die Referenten sollten aber auch einen Maßnahmenkatalog vorstellen, wenn Schwachstellen bei der Datensicherung bzw. beim Datenschutz erst einmal identifiziert werden konnten. Dazu zählen sicherlich auch das nachträgliche Konzeptionieren von Arbeitsanweisungen und speziellen Richtlinien, um auf die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen hinzuwirken; dabei sollte nicht die Anpassung vorhandener firmeneigener Unterlagen rund um die Homepage oder Arbeitsverträgen unberücksichtigt bleiben. Eine entsprechende zertifizierte Weiterbildung im Bereich Datenschutz sollte aber auch stets darauf ausgerichtet sein, dass ein Datenschutzbeauftragter das Know How respektive die Kompetenz besitzt, um zur Verbesserung und zum Erhalt des Datenschutzniveaus entscheidend beizutragen. Neben den Kenntnissen bezüglich der Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes und anderer greifender Vorschriften kann ein Zertifikatskurs so auch entscheidende Hilfe bei der Überwachungspflicht, der Überprüfung des Verfahrensverzeichnisses oder beim Einsetzen von organisatorischen und technischen Maßnahmen wie zum Beispiel der Zugriffskontrolle oder dem so genannten Trennungsgebot bieten.

 

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