Material- und Produktionswirtschaft

Die Material- und Produktionswirtschaft ist ein Teil der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und als solche auch fester Bestandteil eines jeden betriebswirtschaftlichen Studienganges an einer Universität oder einer Fachhochschule. Sie bezieht sich auf die Materialbeschaffung, die Bestandsführung, die Verwaltung, die Verteilung, die Logistik und die Materialpolitik in den Betrieben. Dabei müssen verschiedene betriebliche Normen eingehalten werden. Alle zeitlichen und sachlichen Strukturen in den Unternehmen müssen korrekt abgebildet werden. Dies dient dann als Basis für weiterreichende Entscheidungen. Wo es erforderlich ist, müssen die bisherigen Unternehmensziele korrigiert oder zumindest optimiert werden. Dabei werden nicht nur herkömmliche Methoden, sondern auch verschiedene Werkzeuge der Informationstechnik zu Hilfe genommen.

Die Veranstaltungen zum Studienmodul "Material- und Produktionswirtschaft" bestehen sowohl aus den regelmäßigen wöchentlichen Vorlesungen als auch aus den Übungen. Für die Übungen werden die Studenten in mehrere Gruppen eingeteilt, in denen sie dann den vermittelten Lehrstoff wiederholen und an praktischen Beispielen ausprobieren sollen. In der Regel wird es dabei auch üblich sein, dass bestimmte Hausaufgaben gelöst und zu den einzelnen Übungsterminen mitgebracht werden müssen. Anschließend werden sie bewertet und mit einer bestimmten Anzahl von Punkten versehen.

Diese Aufgaben dienen auch als Grundlage für die Klausurvorbereitung. Wer die Klausur am Ende des Semesters bestanden hat, erhält die für das Studienmodul "Material- und Produktionswirtschaft" vorgesehene Anzahl von Credit Points auf seinem Studienkonto gutgeschrieben. Andernfalls muss die Klausur zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.

Fachartikel zum Thema Material- und Produktionswirtschaft