Weiterbildungen Speditionskaufmann

Berufsbegleitende Weiterbildungen für Speditionskaufleute In Deutschland wird der Logistik eine blühende Zukunft vorausgesagt. Denn als Drehscheibe Europas werden schon allein durch die günstige geografische Lage immer mehr Verkehre über Deutschland stattfinden. Für den Speditionskaufmann bedeutet das, dass die Jobaussichten in den nächsten Jahren ganz ausgezeichnet sind.
Der Speditionskaufmann hat in einem Unternehmen häufig eine Aufgabe als Organisator. Er muss bei einer Lkw-Spedition die Fahrzeuge und Fahrer disponieren und die Aufträge heranschaffen oder auch verkaufen. Weil die Kunden natürlich zuverlässige und pünktliche Transporte einfordern, ist eine gute Selbstorganisation aber auch Verhandlungsgeschick Voraussetzung, wenn über eine Ausbildung zum Speditionskaufmann nachgedacht wird. Auch Flexibilität wird vom Bewerber verlangt, weil natürlich viele Transporte am Wochenende oder zumindest außerhalb der Arbeitszeit laufen, wird häufig eine Bereitschaft des Mitarbeiters notwendig. Aber auch Tätigkeiten im Bereich Hafen- oder Containerlogistik werden von Speditionskaufleuten erledigt. Dazu gehört die korrekte Verzollung und Abfertigung von Ware, auch mit Verpackung und Verstauung sollte sich der Speditionskaufmann auskennen. Darüber hinaus beherrscht der Speditionskaufmann aber auch kaufmännische Grundlagen, damit kann er auch typische Tätigkeiten ausführen, nie normalerweise von Bürokaufleuten übernommen werden.

Für die Ausbildung zum Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen, wie sie korrekt heißt, ist eigentlich keine besondere Schulbildung notwendig. Viele Unternehmen fordern aber die mittlere Reife, gerne auch in Verbindung mit dem Besuch der höheren Handelsschule. Die Ausbildung ist als duale Ausbildung angelegt, neben der Tätigkeit im Betrieb werden auch in der Berufsschule ausbildungsrelevante Inhalte vermittelt. Nach diesen drei Jahren ist eine theoretische Prüfung eforderlich, solwohl eine schriftliche als auch mündliche. Als Weiterbildungsmöglichkeit könnte berufsbegleitend der Verkehrsfachwirt infrage kommen. Damit wird der Speditionskaufmann auf leitende Tätigkeiten im Unternehmen vorbereitet. Die Dauer beträgt etwa 2 Jahre, die Kosten liegen dafür bei etwa 3000 Euro. Vermittelt werden Inhalte im Bereich Controlling und Steuerung, aber auch rechtliche Themen kommen nicht zu kurz. Damit soll dem Absolventen das nötige Rüstzeug für erfolgreiche Vertragsverhandlungen mit auf den Weg gegeben werden.

Auch bei einigen Studiengängen steht die Logistik im Mittelpunkt. Dabei wird grundsätzlich zwischen einem eher kaufmännischen und technischen Schwerpunkt unterschieden. Für den Bachelor sind 3 Jahre Vollzeitstudium Pflicht, danach stehen dem Absolventen Stellen im höheren Management offen.


Mögliche Fort- und Weiterbildungen für Speditionskaufmann

Logistikmanagement

Das Ziel des qualifizierenden Logistikmanagement (B.Sc.) Studiums ist es, den Absolventen Fertigkeiten und methodische Kompetenzen zur Organisation und Planung von inner- und außerbetrieblichen Warenströmen zu vermitteln.

Betriebswirt

Nach Abschluss der Ausbildung erwarten den Staatlich geprüften Betriebswirt vielfältige und interessante Aufgabengebiete. Zum Beispiel kann er als Sachbearbeiter bis hin zur Führungskraft im mittleren Management in Unternehmen tätig werden.

Logistikmanagement

Im Grundstudium werden praxisorientierte und technische Kenntnisse aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwesen gelehrt. Dies wird von betrieblichen Praktika begleitet.

Fachkaufmann Logistik

Geschult und geprüft wird der angehende Fachkaufmann Logistik besonders in den Bereichen Logistik, Materialplanung und Bedarfsermittlung, Wareneingang und Qualitätskontrolle, in Lagerwirtschaft, -steuerung und -verwaltung, in den rechtlichen Bereichen der Vertragsgestaltung und in dem Logistikcontrolling.

Spedition und Logistik

Im Fernkurs für Spedition und Logistik erhalten die Teilnehmer Einblick in die verschiedenen Speditions- sowie Logistikdienstleistungen, wie den Umschlag und die Lagerung von Gütern und den Verkauf von beispielsweise Verkehrsdienstleistungen.