Weiterbildungen Klempner

Berufsbegleitende Weiterbildungen für Klempner Klempner sind für die Verkleidung von Gebäuden mit Blechen zuständig, sie montieren z. B. Regenrinnen, Dach- und Fassadeneinfassungen sowie Lüftungsanlagen. Die dafür notwendigen Bauteile fertigen sie selbst an. Außerdem sind sie für die Wartung und Reparatur ihrer Erzeugnisse zuständig. Der Handwerksberuf Klempner erfordert eine Ausbildungszeit von dreieinhalb Jahren.

Klempnermeister

Klempner mit abgeschlossener Berufsausbildung sowie Gesellen in verwandten Handwerken wie z. B. Dachdecker können eine Fortbildung zum Klempnermeister absolvieren. Der Meisterlehrgang wird an manchen Bildungseinrichtungen berufsbegleitend angeboten, er dauert in diesem Fall ca. 12 Monate und findet in der Regel samstags statt. Die Meisterprüfung untergliedert sich in einen fachtheoretischen und fachpraktischen Teil. Klempnermeister arbeiten einerseits im praktischen Bereich, wo sie Fachkräfte anleiten, Arbeitsabläufe überwachen und für die fach- und termingerechte Durchführung der Arbeiten zuständig sind. Andererseits befassen sich Klempnermeister auch im Büro mit verwaltungstechnischen und kaufmännischen Aufgaben. Sie arbeiten in Unternehmen des Baugewerbes oder führen einen eigenen Handwerksbetrieb.

Techniker für Sanitär-, Lüftungs- und Klimatechnik

Klempner mit erfolgreich bestandener Gesellenprüfung und mindestens einem Jahr Berufserfahrung können eine Laufbahn als Techniker für Sanitär-, Lüftungs- und Klimatechnik einschlagen. Dafür absolvieren sie eine Ausbildung an einer Fachschule, die in Teilzeit mindestens vier Jahre in Anspruch nimmt. Da der zeitliche Aufwand auch in diesem Fall noch sehr hoch ist, können voll berufstätige Klempner an einigen Bildungseinrichtungen die Ausbildungszeit auch verlängern. Techniker für Sanitär-, Lüftungs- und Klimatechnik arbeiten für Bauunternehmen oder Ingenieurbüros und in Industriebetrieben. Sie sind u. a. als Führungskräfte auf Baustellen tätig oder beschäftigen sich im Büro mit Bauplanungen und technischen Berechnungen.

Bauingenieurwesen

Für Klempner, die eine akademische Laufbahn anstreben, ist der Studiengang Bauingenieurwesen eine naheliegende Wahl. Meist erfordert die Zulassung zum Studium das Abitur oder die Fachhochschulreife, doch einige Bildungseinrichtungen nehmen bei Eignung auch berufserfahrene Handwerker mit Gesellenprüfung auf. Der Studieneinstieg als staatlich geprüfter Techniker ist ebenfalls möglich. Der Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen kann an einigen Hoch- und Fachhochschulen als Abend-, Wochenend- oder Fernstudium absolviert werden, die Dauer beträgt dann mindestens 10 Semester. Abgeschlossen wird das Studium mit dem akademischen Titel Bachelor of Science oder Bachelor of Engeneering. Bauingenieure arbeiten an den Entwürfen und der Konstruktion von Bauwerken mit, beschäftigen sich mit technischem Umweltschutz oder sind im Management tätig.

Versorgungs- und Umwelttechnik

Auch dieser Studiengang ist für aufstiegsorientierte Klempner interessant, er beschäftigt sich mit versorgungstechnischen Fragen in Bereichen wie Umwelt, Abwasser, Wasser, Energie- und Gebäudetechnik. Das Berufsfeld liegt im Bereich der Energieberatung sowie Bau und Planung von Energiesystemen und Versorgungsanlagen.

 


Mögliche Fort- und Weiterbildungen für Klempner

Umwelttechnik

Zu den Themen der ingenieurtechnischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen gehören Mathematik und Physik, Chemie und Biologie, Werkstofftechnik, technische Mechanik und Konstruktion ebenso wie Elektro- und Informationstechnik.

Technischer Betriebswirt

Während der Weiterbildung lernen die angehenden Betriebswirte betriebswirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und erlangen Kenntnisse im Rechnungswesen und Controlling. Auch Finanzierung und das Personalwesen stehen auf dem Stundenplan.

Bauingenieurwesen

Der Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen richtet sich an Menschen, die naturwissenschaftlich, mathematisch und technisch interessiert sind. Während des Studiums setzen sich die Studenten mit naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Bauphysik und Bauchemie auseinander. Weiterhin erwerben sie Kenntnisse in Baustatik, Bauwirtschaft, Vermessungskunde und Baustoffkunde.