Weiterbildungen KFZ-Mechatroniker

Berufsbegleitende Weiterbildungen für KFZ-Mechatroniker Der Beruf des KFZ-Mechatronikers hat sich durch veränderte Anforderungen aus den drei Ausbildungsberufen KFZ-Elektroniker, KFZ-Mechaniker und Automobilmechaniker heraus entwickelt. Eine erhöhte Komplexität in der Fahrzeugtechnik hat das Berufsbild gewandelt und den Aufgabenbereich ausgeweitet. Der KFZ-Mechatroniker hat ein umfangreiches Tätigkeitsfeld, das von der Wartung über die Instandsetzung bis hin zur Aufrüstung von Fahrzeugen mit Zusatzsystemen und IT gestützten Einrichtungen reicht. Bereits im Rahmen der Ausbildung spezialisiert sich der KFZ-Mechatroniker auf einen der vier möglichen Schwerpunkte: Personenkraftwagentechnik, Motorradtechnik, Fahrzeugkommunikationstechnik und Nutzfahrzeugtechnik.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Überblick: Gute Jobchancen sichern

Auch nach der Ausbildung hat ein KFZ-Mechatroniker nicht für sein gesamtes Berufsleben ausgelernt. Die Technik im Fahrzeugbau entwickelt sich stetig weiter. Neue Technologien machen es erforderlich, sich durch Weiterbildungen stets auf dem aktuellen Stand zu halten und dadurch einen umfassenden Service anbieten zu können. KFZ-Mechatronik ist ein anspruchsvolles Berufsbild, das von der ausgebildeten Fachkraft neben den Fachkenntnissen außerdem ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein fordert. Zudem muss der KFZ-Mechatroniker sorgfältig bei seiner Arbeit vorgehen, um Störungen von Bauteilen erkennen und beheben zu können. In einigen Positionen werden zudem Berechnungen und Auswertungen von Messwerten durchgeführt, die ein Verständnis in Mathematik und Physik voraussetzen. Die Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützen KFZ-Mechatroniker dabei, den Anforderungen im Beruf gerecht zu werden. Eine Weiterbildung liegt allerdings nicht nur im Interesse der KFZ-Branche selbst. Motivierte KFZ-Mechatroniker können mit den Weiterbildungsmöglichkeiten ihre Karrierechancen verbessern. Auf dem Arbeitsmarkt wird zunehmend qualifiziertes Personal für die einzelnen Spezialdisziplinen nachgefragt. Mit einer Zusatzqualifikation kann der KFZ-Mechatroniker seine Aussichten auf eine gute Anstellung verbessern und hat mehr Möglichkeiten bei der Berufswahl. Sowohl für kaufmännische als auch technisch orientierte Berufe im KFZ-Gewerbe werden anerkannte Weiterbildungen angeboten. Darüber hinaus kann der KFZ-Mechaniker den akademischen Weg wählen und ein Studium abschließen, das ihm Aufstiegschancen für eine Position im mittleren Management und der gehobenen Führungsebene bietet.

Karriereplanung für KFZ-Mechatroniker: Zertifizierte Weiterbildungen

Technisch versiertes Personal hat die Perspektive, durch eine Weiterbildung den Abschluss als Geprüfter KFZ-Servicetechniker und als Meister im KFZ-Techniker-Handwerk zu erlangen. Die Weiterbildung zum KFZ-Servicetechniker ist bereits während des letzten Ausbildungsjahrs möglich und wird in einem Trainingszentrum oder einem Berufsbildungszentrum absolviert. Besteht der Auszubildende die Gesellenprüfung zum KFZ-Mechatroniker, wird er auch für die Abschlussprüfung der Fortbildung zugelassen. Der erfolgreiche Abschluss zum KFZ-Mechatroniker schließt den ersten Teil der Meisterprüfung bereits ein. Ein Geprüfter KFZ-Servicetechniker wird im Handwerk und in der Industrie mit anspruchsvolleren Aufgaben betraut, die ein Verständnis für komplexere technische Sachverhalte erfordern. Die Weiterbildung ist daher darauf ausgerichtet, den angehenden KFZ-Servicetechniker mit umfassendem Wissen zur professionellen Fahrzeugdiagnose auszustatten. KFZ-Servicetechniker stehen der Werkstatt- und Serviceleitung bei technischen Fragestellungen beratend zur Seite und befassen sich außerdem mit der Prozessoptimierung im Betrieb. Die Weiterbildung zum Meister im KFZ-Techniker-Handwerk umfasst insgesamt vier Prüfungsteile und kann auch in Vollzeit durchgeführt werden. Die Voraussetzung zur Aufnahme der Weiterbildung ist eine abgeschlossene Gesellenprüfung. Der KFZ-Meister übernimmt einen größeren Aufgabenbereich in der Autowerkstatt. Er ist für den Kontakt mit Kunden zuständig, leitet seine Mitarbeiter und ist für die Arbeitsabläufe verantwortlich. Daher muss sich der Meister nicht nur in der Fahrzeugtechnik auskennen, sondern unter anderem auch in den Bereichen Mitarbeiterführung, Kundenberatung und in der Berechnung von Kostenvoranschlägen versiert sein. Mit einem Meisterbrief kann sich der KFZ-Meister selbständig machen und einen eigenen Betrieb leiten.

Studiengänge im deutschen Kraftfahrzeuggewerbe

Ein Studium vermittelt vertiefende betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die von Führungskräften und Mitarbeitern des mittleren und gehobenen Managements erwartet werden. Die akademische Weiterbildung steht auch Bewerbern offen, die kein Abitur haben. Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung und gegebenenfalls ein Vorkurs in Betriebswirtschaftslehre. Neben betriebswirtschaftlichem Wissen stehen Inhalte wie Volkswirtschaftslehre, Arbeitsrecht und Unternehmensführung auf dem Lehrplan. Eine weitere Möglichkeit ist das Studium zum Bachelor of Business Administration, das verschiedene Spezialisierungen für die Automobilbranche erlaubt. 


Mögliche Fort- und Weiterbildungen für KFZ-Mechatroniker

Betriebswirt

Nach Abschluss der Ausbildung erwarten den Staatlich geprüften Betriebswirt vielfältige und interessante Aufgabengebiete. Zum Beispiel kann er als Sachbearbeiter bis hin zur Führungskraft im mittleren Management in Unternehmen tätig werden.

Betriebswirt

Für den Studiengang Betriebswirt / Betriebswirtin eignen sich vor allem angehende Nachwuchskräfte aus Unternehmen und Verwaltungen. Die Ausbildung sieht vor, die Teilnehmer auf eine Führungsposition in der mittleren Hierarchieebene vorzubereiten.

Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik

Der Studiengang wurde speziell für die wachsenden Anforderungen in der Fahrzeugindustrie konzipiert. Das Grundlagenstudium orientiert sich maßgeblich am Studium des Maschinenbauingenieurs.

Ausbildung der Ausbilder

In der Weiterbildung erwirbt der Lernende praktisches Wissen zu arbeitsrechtlichen Regelungen, er lernt es die Ausbildung zu planen, durchzuführen, Auszubildende zu bewerten, Problemgespräche und Zielvereinbarungsgespräche auszuführen, Lehrunterweisungen praxisnah zu gestalten und Zeugnisse auszustellen.