Weiterbildungen Hotelkaufmann

Berufsbegleitende Weiterbildungen für Hotelkaufleute Ein Hotelkaufmann bzw. eine Hotelkauffrau koordiniert die Funktionen von Hotels in Verbindung mit Lager, Küche, Restaurant und Verwaltung. Hotelkaufleute werden in sämtlichen Bereichen eines Hotels eingesetzt. Die Hauptaufgabe des Berufes besteht jedoch in der Organisation, dem Einkauf und der Buchhaltung. Hotelkaufleute werden neben den Hotels auch in Gasthöfen oder Pensionen beschäftigt. Weitere Einsatzbereiche sind Restaurants und Cafés. Darüber hinaus gibt es Arbeitsplatzmöglichkeiten in Kur- oder Privatkliniken und in Reisebüros. Die Ausbildung in diesem anerkannten Beruf dauert drei Jahre.

Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Hotelkaufmann bzw. Hotelkauffrau und einer mindestens einjährigen Berufserfahrung, haben die Möglichkeit sich zum Hotelbetriebswirt weiterzubilden. Hotelbetriebswirte sind meist im Management zu finden. Die Weiterbildung erfolgt im Bereich der Betriebswirtschaftslehre und des Personalmanagements, dem Hotelmanagement, dem Qualitätsmanagement und Marketing, sowie Revenue Management. Die Weiterbildung zum Hotelbetriebswirt nimmt 16 Monate in Anspruch. Die entsprechenden Lehrgänge finden beispielsweise in der Deutschen Hotel Akademie statt.

Eine weitere Weiterbildungsmöglichkeit bietet der Meister im Gastgewerbe. Dieser Meistertitel kann in den Bereichen Küche, Hotel und Restaurant erworben werden. Der Weiterbildungskurs besteht aus einem praktischen und einem fachtheoretischen Teil.

Voraussetzung für die Teilnahme an solch einem Meisterkurs ist, neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Hotel- oder Gastronomiegewerbe oder der Tourismuswirtschaft, eine Berufserfahrung von mindestens drei Jahren und eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildereignungsprüfung. Bei einem Vollzeitunterricht von fünf Tagen in der Woche, beträgt die Dauer dieses Meisterkurses 14 Wochen. Im fachübergreifenden Teil werden neben der Volkswirtschaftslehre und dem Steuerrecht auch Recht, Rechnungswesen, Personal- und Unternehmensführung erlernt. Der fachtheoretische Teil beinhaltet Themen wie die Menükunde, die Servicekunde, die Küchenkunde, die Warenkunde, die Ernährungslehre und die Hotelorganisation. Anschließend erfolgt ein zweiwöchiger fachpraktischer Teil. Die Meisterprüfung wird untergliedert in einen mündlichen bzw. praktischen Teil und einen schriftlichen Teil.


Mögliche Fort- und Weiterbildungen für Hotelkaufmann

Betriebswirt

Nach Abschluss der Ausbildung erwarten den Staatlich geprüften Betriebswirt vielfältige und interessante Aufgabengebiete. Zum Beispiel kann er als Sachbearbeiter bis hin zur Führungskraft im mittleren Management in Unternehmen tätig werden.

Hotel- und Tourismusmanagement

Im Studiengang Hotel- und Tourismusmanagement lernen die Teilnehmer die Grundlagen der Führung eines Hotels ebenso wie die touristische Vermarktung von Sehenswürdigkeiten und Orten.

Tourismuswirtschaft

Im Vordergrund des Bachelor-Studiengangs Tourismuswirtschaft liegt die Vermittlung unternehmerischer Kenntnisse in der Reise- und Tourismusbranche, die sich in vielen Bereichen von der klassischen Betriebswirtschaft unterscheidet.

Gastronomie-Management

Das Studium Gastronomie-Management (B.A.) vermittelt im Grundstudium Kenntnisse im Wirtschaftsrecht, Rechnungswesen sowie der Betriebswirtschaft. Das anschließende Hauptstudium vertieft die Kenntnisse und schließt zusätzlich rechtliche Aspekte ein.

Tourismusfachwirt

Als Interessent für diese Weiterbildung sollte man sich zuvor bei den einzelnen Ausbildungsinstitutionen umfangreich über die Modalitäten informieren. Eine sehr bequeme, aber dennoch effiziente Form der Weiterbildung zum Tourismusfachwirt IHK stellt der staatlich geprüfte Fernunterricht dar.

Hotelmanagement

Das Hotel Management Studium zum Bachelor of Arts bereitet auf verschiedene Tätigkeitsbereiche in der Hotellerie bzw. der Tourismusbrnache vor. Neben hotelspezifischen Inhalten besteht das Studium auch aus betriebswirtschaftlichen Inhalten.